Gschwandner Gschnas

Spurensuche: Iris Meder | Stadtleben | aus FALTER 07/12 vom 15.02.2012

In Hernals wurde die Halle des legendären Etablissement Gschwandner wiederentdeckt

Zigmal ist man achtlos vorbeigegangen, als eigentlich nicht so unaufmerksame Stadtbenützerin. Dabei ist eh schon von der Straße aus zu sehen, dass die große Halle mit der markanten Lüftungslaterne einmal etwas Besonderes gewesen sein muss. Wenn man den im Dornröschenhalbschlaf liegenden Großen Saal des einstigen Etablissements Gschwandner mit seinen zarten Holzsäulen, den großen Oberlichtern, Resten von neobarocken Wandmalereien und abenteuerlichen Elektrokabelkonstruktionen an Wänden und Decke betritt, bleibt einem erst einmal vor Staunen der Mund offen.

Lager eines Filmrequisitenverleihs war der Komplex in der Hernalser Geblergasse zuletzt vor seiner Schließung im Jahr 1960; davor Produktions- und Lagerraum der Kofferradiofirma Ingelen.

Mehr als 25 Millionen Gäste, so haben die Autoren eines neuerschienenen Buchs über das Gschwandner rekonstruiert, müssen das Etablissement von seinen Anfängen

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