"Wir nehmen uns die Kultur so, wie wir sie brauchen“

Politik | Rezension: Nina Horaczek | aus FALTER 08/12 vom 22.02.2012

Die Integrationsfalle geht an die Schauplätze einer emotional geführten Ausländerdebatte - und noch ein Stück weiter

Der erste Eindruck führt in die falsche Richtung: Der rote, durch schwarze Striche unterteilte Einband, bei dem man erst auf den zweiten Blick einen einzigen pinkfarbenen Puzzlestein entdeckt, erinnert an das Buch, das vor eineinhalb Jahren im deutschsprachigen Raum für Aufregung sorgte - "Deutschland schafft sich ab“. Der Pressetext verspricht "eine Antwort auf Thilo Sarrazin“. Kommt jetzt unter dem Titel "Die Integrationslüge“ eine gepfefferte Replik auf den umstrittenen Bestseller? Haben die Journalistin und Buchautorin Eva Maria Bachinger und der Sozialexperte und Mitbegründer des Anti-Armuts-Netzwerkes "Die Armutskonferenz“, Martin Schenk, den vom Verlag versprochenen Anti-Sarrazin geschrieben?

Kein Anti-Sarrazin-Buch

Genau das ist "Die Integrationslüge“ nicht. Stattdessen führen die beiden Autoren den Leser in die Gemeinde Langenthal im Kanton Bern


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