Technik Dinge, die uns brauchen

Fast wäre die Quadratur des Kreises gelungen

Medien | Prüfbericht: Thomas Vašek | aus FALTER 08/12 vom 22.02.2012

Klein sollte es sein und leistungsfähig. Einen Touchscreen sollte es haben - und natürlich auch eine Tastatur. Das ist nicht die Quadratur des Kreises, sondern das optimale mobile Arbeitsgerät. Eines wollen wir gleich festhalten: Das Handy ist es nicht. Das klassische Notebook scheidet ebenfalls aus, schon wegen der Größe. Es bleiben drei Geräteklassen, nämlich Tablets, Netbooks und die neue Kategorie der Ultrabooks. Mit Tablets kann man bekanntlich wunderbar im Netz surfen, Mails abrufen oder To-do-Listen führen. Für das Schreiben längerer Texte braucht es schon eine zusätzliche Tastatur, da gerät man als Vielschreiber an seine Grenzen. Und für den Einsatz komplexerer Software eignen sich iPad & Co. mangels Speicherplatz und Prozessorleistung ebenfalls nicht, zudem fehlen oft wichtige Anschlüsse wie ein USB-Port. Für Netbooks wiederum spricht vor allem die Tastatur - und der günstige Preis. Ab 300 Euro gibt es ordentliche Geräte wie das Acer Aspire One 722 oder das Dell Inspiron Duo, das sogar einen Touchscreen hat. Auf Netbooks läuft zwar gängige Profisoftware, aber in der Performance kommen sie an klassische Laptops nicht heran. Der beste Kompromiss zurzeit sind Ultrabooks - schlanke, leistungsfähige Rechner mit großen Festplatten nach dem Vorbild des Macbook Air. Geräte wie das Acer Aspire S3 oder das Asus Zenbook starten schnell hoch, und in Zukunft sollen Ultrabooks auch einen Touchscreen bekommen. Nur leider sind Ultrabooks mit Preisen ab ca. 1000 Euro unverschämt teuer. Mobile Arbeitsgeräte bleiben unperfekt. Wer unterwegs arbeitet, muss also weiter improvisieren.

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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