Grüne Schuhe, rote Anzüge

Feuilleton | Reportage: Kirstin Breitenfellner | aus FALTER 08/12 vom 22.02.2012

Einen Tag nach dem Opernball lud das Integrationshaus wieder zum Flüchtlingsball ins Wiener Rathaus

Es ist ja für den guten Zweck: Der Reinerlös des Wiener Flüchtlingsballs kommt traditionell dem Wiener Integrationshaus zugute. Dieses tritt für eine Politik ein, die den Schutz von Flüchtlingen ernst nimmt und sie in ihren Rechten und Chancen stärkt.

Vergangenen Freitag war es wieder so weit, der Flüchtlingsball erlebte seine 18. Auflage. Austragungsort: das Wiener Rathaus. Abends gegen halb neun strömen die Massen in den Seiteneingang in der Lichtenfelsgasse. Es ist ein höchst gemischtes Volk, nicht nur von der Hautfarbe, sondern auch vom Outfit her. Nicht wenige kommen in Abendgarderobe.

Schließlich geht es zu einem Ball. Wenn auch mit weniger Glitzer und Gedränge und ganz bestimmt mit weniger Snobismus und Benimmregeln als beim Opernball, der einen Tag zuvor stattfand.

Die Abendkassa befindet sich im Hof, wo junge Menschen in Anoraks die Musiker- und Ehrenlisten verwalten und


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