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Feuilleton | aus FALTER 08/12 vom 22.02.2012

Kurz besprochen: Bücher, die geschrieben wurden, um das Bücherschreiben zu erleichtern

Modern Erzählen

James Wood: Die Kunst des Erzählens. Rowohlt, 237 S., € 20,60

"Schreiben lehrt man, indem man Lesen lehrt.“ In diesem Sinne sei James Woods "Kunst des Erzählens“ ein Lehrbuch des Schreibens, stellt Daniel Kehlmann im Vorwort fest. Kehlmann entdeckte das Buch in einer New Yorker Buchhandlung, empfahl es dem Rowohlt-Verlag und trug damit vermutlich auch zu dessen enthusiastischen Besprechungen im deutschsprachigen Feuilleton bei.

James Wood, Professor für angewandte Literaturkritik in Harvard und Kritiker beim New Yorker legt hier eine kleine Geschichte des modernen Erzählens vor, wie es Gustave Flaubert (1821-1880) erfand - und bis heute dergestalt den Literaturbegriff der Lektorate der Verlage beherrscht, dass Erzählen außerhalb dieser Konventionen bei ihnen kaum eine Chance hat. Schon deswegen ist das Buch für angehende Autoren von Interesse. Klug und umsichtig beschreibt


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