7 Sachen die Sie über Taxizentralen eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 08/12 vom 22.02.2012

Wenn ich ein Taxi rufen möchte, wähle ich 40 100 oder 31 300, richtig?

Richtig. Seit dieser Woche kann man aber auch 36 300 wählen.

Und wer meldet sich dann?

Taxiruf Wien, ein neues Unternehmen auf dem Markt.

Was unterscheidet diese Taxirufnummer von den anderen beiden?

Für Fahrgäste bleibt alles gleich: anrufen und aufs Taxi warten.

Was ist dann der Unterschied?

Für die Taxiunternehmen, die für die Fahrgastvermittlung eine Pauschale zahlen müssen, wird es billiger: Statt 600 Euro zahlen sie bei Taxiruf Wien nur 336 Euro.

Und das wirkt sich sicher auf den Fahrpreis aus?

Könnte man glauben. Aber die günstigere Rufnummer hat damit nichts zu tun, hier sind überall die Tarife gleich: Seit 10. Februar kostet Bestellen über Funk 2,50 Euro. Ist gesetzlich so vorgeschrieben.

Wie viele Taxis gibt es überhaupt in Wien?

4500 sind unterwegs, davon machen 2500 bei 40 100 oder 31 300 mit. Erst 80 Autos sind auf das neue, dritte Funksystem umgerüstet. Es könnte also, wie es aus der Taxirufzentrale nett heißt, in der Anfangsphase zu längeren Wartezeiten kommen. Allerdings möchte man bald 600 Partnertaxis haben.

Und was ändert die neue Nummer am nicht so tollen Image der Wiener Taxis?

Gute Frage, einfache Antwort: nichts. Die Nummer hilft schließlich nur bei der Vermittlung eines Fahrers. Wie der dann fährt, ist eine andere Sache. Detektive sollen demnächst ermitteln, wer fies fährt. Budget: 20.000 Euro.


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