Psychedelisches Tagebuch in der Pratersauna:

Lexikon | aus FALTER 08/12 vom 22.02.2012

Lesung aus "Raven wegen Deutschland“

Lachend kniete ich vor der Toilette irgendeines Clubs in irgendeiner deutschen Stadt und überführte in regelmäßigen Abständen meinen Mageninhalt in die Schüssel vor mir. Artur stellte währenddessen auf dem Spülkasten die nächsten Lines auf. Wenn etwas - durch welche Öffnung auch immer - den Körper verlässt, entsteht schließlich Platz für Neues, das man - durch welche Öffnung auch immer - wieder hinein tun kann, dachte ich mir, was mich noch mehr zum Lachen brachte.“

Krass? Lustig? Krank? Ja, ja, ja. Was Rainald Goetz in den 90er-Jahren mit "Rave“ literarisch anspruchsvoll vorlegte, das besorgen nun zwei Herren namens Torsun und Kulla mit dem Buch "Raven wegen Deutschland“ auf wesentlich volksnähere Art für die Berliner Gegenwart.

Sie legen einen Dokuroman über Techno, Rausch und Kater vor, der sich gewaschen - oder exzessbedingt eben gerade nicht - hat. Held und Erzähler der Geschichte ist Torsun, ein durchaus feierfreudiger junger


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