Was einen zum Schreiben treibt: neuer Hochgatterer

Lexikon | aus FALTER 08/12 vom 22.02.2012

Mit den beiden Romanen "Die Süße des Lebens“ und "Das Matratzenhaus“ hat Paulus Hochgatterer bewiesen, dass man sich auch als ernsthafter Autor dem Kriminalroman zuwenden kann, ohne seine Selbstachtung aufgeben zu müssen. Nun wendet sich der seit vielen Jahren als Kinderpsychiater in einem Krankenhaus und Schriftsteller zweigleisig fahrende Niederösterreicher den Ursachen des Schreibens zu. "Katzen, Körper, Krieg der Knöpfe. Eine Poetik der Kindheit“ (Zsolnay) heißt sein jüngstes Buch, das diese Woche in der Hauptbücherei präsentiert wird. Es versammelt über die Jahre entstandene Texte, die zwischen Erzählung und Essay pendeln und von der Freude am Abschweifen oder der Identifikation mit seinen Klienten handeln. sf

Hauptbücherei, Mi 19.00


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