Vor 20 Jahren im Falter  

Wie wir wurden, was wir waren

Falter & Meinung | aus FALTER 09/12 vom 29.02.2012

Weg mit Video!

Mit seiner mancherorts zunehmend als peinlich empfundenen Parteinahme für das wurmstichige Holzmedium Schrift machte der Falter vor 20 Jahren wieder einmal druckerschwarzen Ernst. Die Fortschrittsfeinde aus der Marc-Aurel-Straße schritten humorlos, wenngleich nicht ohne Begründung zur Tat. "Wie Sie wissen, gehört der Falter zu jenen Medien, die in der Videowelt auf die etwas vorschnell totgesagte Kultur der Schrift setzen. Da der uns zur Verfügung gestellte Platz nicht unbegrenzt ist, gleichzeitig aber unser Programm- und Lexikonangebot ständig wächst, andererseits aber auch das Satelliten- und Kabelfernsehprogramm von Woche zu Woche anschwillt, stellten die bisher zur Verfügung stehenden sieben Seiten Fernsehprogramm einen halbherzigen Kompromiss dar. Vor die Wahl gestellt, zugunsten eines einigermaßen kompletten TV-Programms entweder beim Wienprogramm oder beim redaktionellen Teil Kürzungen vornehmen zu müssen, ist uns die Entscheidung relativ leicht gefallen,


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