"Wir können im Schädel nicht alt werden“

Feuilleton | Interview: Wolfgang Kralicek | aus FALTER 09/12 vom 29.02.2012

Kabarettstar Lukas Resetarits über Wutbürger und Hutbürger, Schwarzfahren und das Pensionsalter

Lukas Resetarits geht in Pension. Nein, das war nur Spaß. Wahr ist, dass der Kabarettist im Oktober 65 wird und ab dann Pension beziehen wird. An Ruhestand denkt er allerdings nicht, dazu ist der Mann immer noch viel zu unruhig. "Un Ruhe Stand“ heißt deshalb sein neues Soloprogramm, das am 6. März Premiere hat.

Falter: Sie werden heuer 65, erreichen also das gesetzliche Pensionsalter. Sind Sie überhaupt pensionsberechtigt?

Lukas Resetarits: Ja. Das hängt mit meinen Berufsanfängen zusammen. Ich hatte ja schon Berufe, bevor ich Kabarettist geworden bin, und als ich dann freier Künstler wurde, ist bei mir als Vater von zwei Kindern die Panik vor der Versicherungslosigkeit ausgebrochen. Ich hab mich freiwillig weiterversichert und auch die Lücke von einigen Monaten, die entstanden ist, durch günstige Nachkäufe geschlossen. Die wirklichen Künstler waren damals alle versicherungslos. Die


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