Biografien, die zu Filmen wurden: eine kleine Geschichte der Biopics

Feuilleton | Michael Pekler | aus FALTER 09/12 vom 29.02.2012

Jane Austen (1775-1817)

Nicht nur ihre Romane über den britischen Landadel wurden unzählige Male verfilmt, auch für die Pfarrerstochter aus Hampshire selbst interessierten sich die Kostümkinoautoren. Als jene Frau, die so viel über die Liebe weiß, war zuletzt Anne Hathaway in "Becoming Jane“ (2007) unglücklich verliebt - und sorgte einmal mehr für falsch verstandene Romantik

Cristoforo Colombo (ca. 1451-1506)

Obwohl die Wikinger 500 Jahre vor ihm in der Neuen Welt landen, ist er einer der starrsinnigsten Entdecker der Kinogeschichte. Bisher sorgten Fredric March für entsprechende Geschichtsfälschung (1949), Gabriel Byrne für hochdotiertes Fernsehen (1985) und Gérard Dépardieu für den kitschigsten Kniefall zum Schauersound von Vangelis (1992)

Marie Skłodowska Curie (1867-1937)

Greer Garson spielt 1943 unter der Regie von Mervyn LeRoy die zweifache Nobelpreisträgerin, die sich mit unermüdlichem Forschergeist gegen akademische Betonköpfe an der Sorbonne durchsetzt. Bei Schnee


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