Im Rahmen des Möglichen

Feuilleton | Bericht: Michael Omasta | aus FALTER 09/12 vom 29.02.2012

Die Generali Foundation würdigt den amerikanischen Experimentalfilmer und Maler Morgan Fisher

Unter den Avantgardefilmern seiner Generation genießt Morgan Fisher keinen guten Ruf. Nur einer seiner Filme, "Standard Gauge“ (1984), der im Wesentlichen aus Vor- und Abspannbildern und einem vielsagenden Insert: "Scene Missing“ besteht, gilt als Meisterwerk. In der Standardliteratur zum Avantgardekino kommt sein Name, wenn überhaupt, so lediglich am Rande vor.

Warum dem so ist, darüber lässt sich trefflich spekulieren. Einer der Hauptgründe mag sein, dass Fisher, 1942 in Washington, D.C., geboren, im Gegensatz zu seinen meisten Zeitgenossen lieber von Technik sprach als von Kunst.

Die elf Arbeiten, die er zwischen 1968 und 1976 realisiert hat, zeichnen sich durch ihren gestalterischen Minimalismus aus. "Phi Phenomenon“ zeigt eine Wanduhr ohne Sekundenzeiger; "The Wilkinson Household Fire Alarm“ einen Feuermelder dieses Modells, der ausgelöst wird und 90 Sekunden lang schrillt.

Das


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