Ausgangspunkt Sehnsucht: Vadoinmessico und ihr psychedelisch gefärbtes Indiefolk-Worldpop-Gebräu

Kurzporträt: Florian Obkircher | Feuilleton | aus FALTER 09/12 vom 29.02.2012

Mehr Internationalität innerhalb einer Band geht kaum: zwei Italiener, ein Mexikaner, ein Österreicher und ein Brite - alle stationiert in London. Vadoinmessico gehen mit diesem Novelty-Aspekt nicht offensiv hausieren, und dennoch spielen die verschiedenen Nationalitäten im Bandgefüge eine große Rolle.

"Ich hätte mir nie gedacht, dass ich einmal Musik mache, die mein Italienersein reflektiert“, sagt Sänger Giorgio Poti. "Erst in der Ferne habe ich festgestellt, dass es großartige Musik aus meiner Heimat gibt. Außerdem sehe ich keinen Sinn darin, als Italiener britische Gitarrenmusik zu machen.“

Das Fundament des Vadoinmessico-Sounds besteht aus perkussivem Indiefolk mit psychedelischem Einschlag; Animal Collective lassen ebenso grüßen wie die Fleet Foxes. Allerlei Getrommel mischt sich mit Melodicas und billigen Synthesizern, dazu kommen Cumbia-Rhythmen, Highlife und Tropicalia. "Sogar Walzer-Einflüsse gibt es bei uns“, scherzt Stefan Miksch, der das Banjo wie eine Mandoline

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