Ohren auf  

Vergnügen, möglicherweise mit Anspruch

Sammelkritik: Alte und neue Schostakowitsch-Einspielungen

Miriam Damev | Feuilleton | aus FALTER 09/12 vom 29.02.2012

Ich wollte eine gute und unterhaltsame Musik schreiben, die möglicherweise sogar einem anspruchsvollen Hörer Vergnügen bereiten könnte.“ Mit diesen Worten kommentierte Dimitri Schostakowitsch seine Absichten hinsichtlich des ersten Konzerts in c-Moll für Klavier, Trompete und Streichorchester op. 35. Wie gut ihm das gelungen ist, lässt sich anhand eines schönen Reissues hören: Paul Gulda hat Schostakowitschs Klavierkonzerte 1 & 2 1992/93 mit dem Tschaikowsky-Symphonieorchester Moskau unter Vladimir Fedoseyev aufgenommen. Eine exzellente Einspielung zwischen beschwingt-ausgelassen und romantisch-poetisch, die jahrelang vergriffen war und nun von Gramola neu aufgelegt wurde.

Etwas herber, drängender und eruptiver klingen Shostakovich Piano Concertos (Harmonia Mundi) in der Einspielung von Alexander Melnikow. Dem 2. Klavierkonzert op. 102 - begleitet vom Mahler Chamber Orchestra unter Teodor Currentzis - lässt Melnikow Schostakowitschs Sonate für Violine und Klavier op. 134 (Geige:

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