7  Sachen die Sie über die STRASSENREINIGUNG eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 09/12 vom 29.02.2012

Der Winter ist vorbei, da gibt’s in Wien sicher eine Menge wegzukehren.

Allerdings. Vor allem die Eiswochen haben viel - privaten - Streusplitt auf die Straße gebracht. Eigentlich müssen Hausbesitzer den Gehsteig vor ihrem Haus selbst saubermachen.

Aber einfach auf die Straße kehren gilt doch nicht!

Das ist verboten. Was auf der Fahrbahn landet, macht trotzdem die MA 48 weg.

Und wer genau?

Womöglich einer oder eine von 1178 Wiener Straßenkehrern oder -kehrerinnen.

-innen?

Klar, sind bei der Wiener Straßenreinigung auch Frauen im Einsatz. Die 853 städtischen Müllaufleger sind aber alles Männer. Es gibt aber schon viele Fahrerinnen.

Zurück zum Straßenkehren: Wie machen die denn das?

Besen, Schaufel, wie gehabt. Alles kommt in den rollenden Mistkübel mit Kübelbügel (eine Wiener Erfindung!), mit dem sich jeder handelsübliche Mistkübel zum Transportmittel umbauen lässt.

In letzter Zeit sieht man Straßenkehrer, die haben Besen mit futuristisch geschwungenem Besenstil, was ist das?

Möglicherweise schon im MA-48-Einsatz ist der "Ergobase-Besen“. Das Gerät hat einen S-förmigen Griff, der zu optimalem Krafthebel und rückenschonender Haltung verhelfen soll. Sagt der Hersteller.

Und was sagt die MA 48?

Die haben wir mit der Frage nach den neuen Besen überrumpelt: keine Stellungnahme bis Redaktionsschluss.


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