Wien, wo es isst  

Gellertplatz: an den Gestaden des Baustellenmeeres

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 09/12 vom 29.02.2012

Ich muss gestehen, ich war vorher noch nie am Gellertplatz, nichts hatte meine Schritte bisher dorthin geführt. Ausschlaggebend, dieses Grätzel zwischen Herndlgasse, Laaer-Berg-Straße, Streudelgasse und Gudrunstraße zu bereisen, war die Neugierde auf das Weinhaus Aellig, das nämlich eines der Letzten seiner Art in Wien ist.

Und es ist wahrhaftig ein tolles Beisl, zwar kein Weinhaus, wie man sich’s vorstellt, stattdessen reichlich dunkles Holz, alte Bänke, viel Schmiedeeisen und Jagdtrophäen, eine Schwarzweißkopie des berühmten Wunderteam-Bildes von Paul Meissner, Butzenscheiben und eine herrliche Stramitz-Kühlanlage/Schank, in deren makelloser Eckvitrine sich auch noch brav die Weinflaschen tummeln, "vom Profil DAC-Siegerweingut Norbert Bauer“.

Hascheehörnchen

Gekocht wird auch, extra-pure Hausmannskost, Krenfleisch, Tiroler Leber, der Kenner nimmt natürlich Schnitzel "nach Art des Hauses“ mit Reis.Am Gellertplatz selbst gibt’s zwar eine Menge Versorgung, bemerkenswert


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