Auf gute Auseinandersetzung

Steiermark | Nachbarschaftsvisite: Maria Motter | aus FALTER 09/12 vom 29.02.2012

Durchs Streiten kommen die Leute zusammen. Das Büro der Nachbarschaften vermittelt

Sozialer Morast wäre hier, wenn Pfarrer Glettler nicht da wäre, sagen alteingesessene Anrainer, die ihren Namen lieber für sich behalten. Am St.-Andräplatz im Gries zeigt sich Graz als globalisiertes Dorf: Das Viertel hat einen hohen Migrantenanteil, in der katholischen Kirche feiert sonntags die afrikanische Community, und am Vorplatz sitzen tagein, tagaus Roma, die im gegenüberliegenden VinziNest einen Schlafplatz finden. Seit knapp einem Jahr mischt auch Gunda Bachan mit dem Büro der Nachbarschaften im Grätzel mit. "Ich sammle weinende Jugendliche auf, die ihr Handy suchen, und Frauen, die der Mann geschlagen hat. Bis hin zu Schneebällen wird hier alles aufgefangen“, erklärt Bachan.

Dabei wohnt Bachan selbst gar nicht im Bezirk Gries. Aber seit dem öffentlichen "Nachbarschaftsfrühstück“ beim Stadtteilfest Lendwirbel im Vorjahr interessiert und engagiert sie sich für das Grätzel. "Hier


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