"Die WU ist in weiten Teilen Fachhochschule“

Interview: Dieter Hönig | Special | aus FALTER 09/12 vom 29.02.2012

Der ehemalige Wissenschaftsminister und langjährige Rektor der FH Salzburg Erhard Busek über die Situation von Fachhochschulen und Unis in Österreich

Herr Busek, wo sehen Sie als ehemaliger Wissenschaftsminister und langjähriger Rektor der Fachhochschule Salzburg Entwicklungspotenzial bei Fachhochschulen?

Erhard Busek: Das Entwicklungspotenzial der Fachhochschulen ist zunächst quantitativ, nämlich mehr Studierende aufnehmen zu können und dadurch auch zur Entlastung der Universitäten beizutragen. Qualitativ liegen die Möglichkeiten im Bereich der angewandten Forschung, aber auch in den neuen Studiengängen, die differenzierte Berufsbilder verfolgen. Fachhochschulen sind schneller in der Anpassung an Entwicklungen.

Von FH-Rektoren werden vor allem mangelnde Geldmittel für Forschung an Fachhochschulen beklagt.

Busek: Die Finanzierung der Forschung an den FH ist ungenügend, vor allem müssen die Rahmenvoraussetzungen wie Personal, Ausstattung etc. passen. Man benötigt mehr Geld bzw.

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