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Falter & Meinung | Klaus Nüchtern | aus FALTER 10/12 vom 07.03.2012

If winter comes, can spring be far behind?“, fragt der Dichter, und diese Zeile aus Shelleys "Ode to the West Wind“ war vor einigen Jahren auch über grobgepixelten Löwenzähnen auf der Frühjahrsbuchbeilage zu lesen gewesen. Barbara Blaha, hausintern auch Baronesse Blaha genannt, hat eine eigene Frühlingsankunftstheorie entwickelt, die auf jahrelang angestellten Beobachtungen beruht und die besagt, dass man immer dann, wenn gerade an der Frühjahrsbuchbeilage gearbeitet wird, auch zum ersten Mal im laufenden Jahr im Schanigarten sitzen kann. Vergangene Woche wurde dieses Gesetz einmal mehr bestätigt: Kirstin Breitenfellner und Sebastian Fasthuber haben an der Buchbeilage gearbeitet und irgendwer ist zum ersten Mal im Schanigarten gesessen.

Grobgepixelte Privatschnappschüsse gelangen nicht mehr zum Einsatz, denn seit Frühling 2010 wird die Beilage durchgängig von einem Illustrator oder einer Illustratorin gestaltet. Andreas Dürer, der das nun bereits zum zweiten Mal macht, hat also ebenfalls gerade an der Buchbeilage gearbeitet, während irgendwer im Schanigarten gesessen ist, Artdirektor Dirk Merbach möglicherweise, der irgendwo zwischen Hamburg, Berlin und Wien an einem Schanigartentisch gesessen und vom iPad aus Mails zur Koordinierung der Illustration der Buchbeilage geschrieben haben mag, die dann - und damit kommen wir zur eigentlichen Botschaft der heutigen Rubrik - kommende Woche (Nr. 11) tut, was Falter-Buchbeilagen nun einmal zu tun haben: dem Falter beiliegen nämlich.


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