Eine Stadt kommt ins Rutschen

Stadtleben | Eisbericht: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 10/12 vom 07.03.2012

Diese Woche ging der Wiener Eistraum zu Ende - aber es gibt auch woanders Glatteis

Mehr als eine halbe Million Wienerinnen und Wiener (und vielleicht auch ein paar Gäste) haben den 17. Wiener Eistraum besucht, der diese Woche im Rathauspark und auf dem Rathausplatz zu Ende gegangen ist. 570.000 Besucher - das ist ein Rekord, über den sich die Veranstalter, die Stadt Wien Marketing genauso freuen wie der Sportstadtrat, der 40.000 Kinder zum Gratiseislauf eingeladen hat. Der Wille, aufs Glatteis zu gehen, ist ganz offenbar da.

Wohl deshalb wurde der heuer neu gestartete und sehr erfolgreiche "Publikumseislauf“ in der ausgebauten und ebenfalls städtischen Albert-Schulz-Eishalle beim Donauzentrum auch bis Ostern (8.4.) verlängert - inklusive Eisdisco an den Samstagen. Im Eisring Süd hingegen, am anderen Ende der Stadt, geht die Saison diesen Sonntag schon wieder zu Ende; nicht nur im Freien, sondern auch in der überdachten Anlage. Genauso wie in der Stadthalle-Eishalle und beim Engelmann, der Hernalser Open-Air-Eisbahn auf dem Dach eines Einkaufszentrums.

Was verständlich ist, denn bei Frühlingstemperaturen ist es relativ sinnlos, Eis zu machen; weshalb der Eislaufverein am Heumarkt bereits geschlossen hat. Man wird also bald die Schlittschuhe an den Nagel hängen müssen. Macht nichts: Am 2. Mai beginnt ja schon die Badesaison.


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