Mit dem Club auf einen Kaffee


Lokalkritik: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 10/12 vom 07.03.2012

Soulsugar gibt’s nicht mehr, dafür aber ein Bagel-Beisl

Irgendwann machen sie dann alle ein Lokal auf. Die Sunshine-Company gastronomisierte sich erstmals mit dem Comida und probiert’s seit Ende des Vorjahres in der Albertina-Passage; Oliver Riebenbauer (was wurde eigentlich aus Oliver Riebenbauer?) versuchte im Belvederestöckl noch beides - Club und Küche - zu verbinden. Auch Horst Scheuer, seinerzeit Mitveranstalter der legendären XXX-Partys, hat seit sechs Jahren ein Lokal und nicht gerade das schlechteste (Skopik & Lohn).

Und jetzt auch Ziggy Kremser, der in den vergangenen 20 Jahren den Soulsugar-Club an diversen Locations organisierte. Er übernahm vergangenen Herbst das ehemalige Carpaccio in der Paniglgasse, das in den frühen 1990ern ein Edelitaliener der alten Schule war, in dem man für unsagbar einfaches Essen unsagbar viel Geld bezahlen konnte.

Jetzt heißt das Lokal Kaffee Kurzweil, eine Art Diner, in den eh immer noch aktuellen Beige- und Brauntönen gehalten. Optische

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