Eulen aus Athen

Manuel Köllner | Extra | aus FALTER 10/12 vom 07.03.2012

Die jungen Akademiker Griechenlands haben keine Angst vor der Zukunft. Doch ihre Zukunft liegt nicht in Griechenland. DURST war in Athen und hat mit ihnen gesprochen.

Eine Frau mit blond gefärbtem Haar wühlt in ihrer beigen Ledertasche, vergoldete Metalllettern bilden das Wort "Prada“. Ihr Mann hat soeben eine dunkelrote Plastiktasche mit der Aufschrift "Hotel Sacher“ abgestellt, um sein Handgepäck zu öffnen. "Do you have any laptops or iPads with you?“, hat sie der Sicherheitsbeamte am Gate C33 des Flughafen Wien eben gefragt. Beide legen ein iPad auf das Förderband. Flug OS801, 28. Dezember 2011. Die Mittdreißiger vor mir beenden ihren Weihnachtsurlaub in Wien.

Nein, sie fliegen nicht nach London oder Paris. Die beiden sind Griechen. Ich fliege wie sie nach Krisenland und werde in Athen Studenten treffen. Ich will wissen, wie es sich in einem Land lebt, das kollabiert. Welche Pläne haben sie in einem Staat, der selbst keinen zu haben scheint? Und wie wehren sie sich gegen die,

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