Tanzen am Tahrir-Platz

Extra | Mara Simperler | aus FALTER 10/12 vom 07.03.2012

Sie waren dabei: Aya aus Ägypten und Cousin Adham aus Österreich haben den ägyptischen Umsturz vor Ort erlebt. Die eine studiert in Kairo, der andere mit doppelter Staatsbürgerschaft in Wien.

Es ist etwas mehr als ein Jahr her, als ein paar Einträge auf Facebook das Leben von Aya Hamdy Abdoul Fotouh umkrempeln. "Protest“ steht da und "Mubarak“ und "ab auf die Straße“. Tausende klicken den "Like“-Button, am 25. Jänner 2011 wird der "Tag des Zorns“ ausgerufen. Die ägyptischen Behörden sperren Twitter, die Menschen machen ihr virtuelles Versprechen wahr, gehen auf die Straßen. Die Straßen in Kairo führen an diesem Tag alle auf den Tahrir-Platz.

"Ich war mir nicht sicher, ob das wirklich passiert. Ich dachte nicht, dass die Regierung das erlaubt“, sagt Aya. Sie verfolgt die ersten Tage des ägyptischen Frühlings in Sharm El-Sheich am Roten Meer, dann fährt sie zu ihrer Familie zurück nach Kairo. Aya ist zwanzig, sie studiert Wirtschaft und Kunst an der Universität


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