Melancholie auf Saint Lucia

Julia Zarbach | Literatur | aus FALTER 11/12 vom 14.03.2012

Der karibische Lyriker und Literaturnobelpreisträger Derek Walcott kann noch über Sonnenblumen staunen

Im Alter von 80 Jahren hat der karibische Nobelpreisträger Derek Walcott 2010 den Gedichtband "White Egrets“ veröffentlicht und damit die Literaturwelt ein weiteres Mal auf sein unerschöpfliches Talent, weit entfernt von jeglicher Altersschwäche, aufmerksam gemacht. Denn prompt wurde er dafür mit Großbritanniens und Irlands höchster Lyrikauszeichnung, dem T.S. Eliot Prize, bedacht.

In "Weiße Reiher“ werden motivisch verkettete Gedichte präsentiert, die Werner von Koppenfels für die zweisprachige Ausgabe ins Deutsche übertragen hat. Walcotts Leser begegnet altbekannten Inhalten, wie Abschied oder Reise - Gegenständen, von denen er bereits in seinem letzten epischen Gedichtband "The Prodigal“ (2004) sprach. Der Abschied taucht in seinem neuen Band vor allem im Zusammenhang mit dem eigenen Tod auf.

Die titelgebenden weißen Reiher, die auf seiner karibischen Heimatinsel Saint

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