Truckerkappe, Feinrippunterhemd und Skinny Jeans

Sachbuch | Nikolaus Stenitzer | aus FALTER 11/12 vom 14.03.2012

Lifestyle: Ein Essayband versucht Zeitgenossen von diesseits und jenseits des Atlantik festzumachen: die Hipster

Hipster. Eine transatlantische Diskussion“: Der Titel ist gut gewählt. Am Ende ist es tatsächlich die "transatlantische Diskussion“, um die der Suhrkamp Verlag seine Übersetzung des 2010 in New York erschienenen Bandes erweitert hat, die für Originalität sorgt. Um den ursprünglichen Titel "What Was the Hipster?“ ist es trotzdem schade.

Denn mit diesem war es gelungen, die beiden wichtigsten Bestandteile der Beiträge in einem Satz zusammenzufassen. Nämlich den grimmigen Wunsch, das untersuchte Phänomen möge bereits vom Erdboden verschwunden sein, und die drängende Frage: Worüber reden wir hier eigentlich? Das New Yorker Magazin n+1 machte diese Frage 2009 zum Thema einer Tagung. Das Buch gibt die Ergebnisse, erweitert durch ergänzende Essays, wieder.

Die äußeren Merkmale dessen, was "Hipster“ heißt, zählen dabei nicht zu den Ergebnissen, sondern sind der


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