Die einzige Frau auf dem Spielplatz der Helden

Sachbuch | Karin Chladek | aus FALTER 11/12 vom 14.03.2012

Polarforschung: Josephine Peary, die "erste weiße Frau bei den Polareskimos“, begleitete ihren Mann auf Expeditionen.

Als der US-Amerikaner Robert E. Peary Ende des 19. Jahrhunderts nach Grönland aufbricht und versucht, als erster Forscher den Nordpol zu erreichen, beschließt seine Frau Josephine, ihn zu begleiten. Gestützt auf die zahlreichen Veröffentlichungen und Schriften von und über Josephine Peary, erzählt die Berliner Autorin Cornelia Gerlach die Lebensgeschichte einer außergewöhnlichen Frau, die aus dem engen Korsett ihrer Gesellschaft ausbrach.

Als "erste weiße Frau bei den Polareskimos“ erregte Josephine Peary (1863-1955) Aufsehen bei der Presse und ihren Zeitgenossen, erst recht, nachdem sie 1893 ihre Tochter in der Arktis zur Welt gebracht hatte. Anders als heutige "Abenteuerinnen“ wie die Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner fuhr Josephine Peary nicht aus eigenem Antrieb zum Nordpolarmeer.

Nicht sie selbst wollte um jeden Preis zum Nordpol, sondern ihr Mann,


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