Es ist alles Gold, was glänzt:

Lexikon | aus FALTER 11/12 vom 14.03.2012

Das Belvedere zeigt die goldigsten Werke der Gegenwartskunst

Gold lässt die Kassen klingeln. Daher sind Ausstellungstitel wie "Das Gold der Skipetaren“ oder "Inka-Gold“ in Museen überaus beliebt. Auch das Museum Belvedere nimmt sich jetzt des Themas an. Einfach "Gold“ heißt die neue Ausstellung über die Verwendung des Edelmetalls in der zeitgenössischen Kunst in den Räumen des Unteren Belvedere, der Orangerie und des Prunkstalls.

Historisch grundiert wird das Thema durch ein Mumienporträt aus dem zweiten Jahrhundert n. Chr. und Beispiele für den Einsatz von Gold in der mittelalterlichen Kunst. Von der Renaissance an galt es als Kunst, Materialien naturalistisch zu malen, nicht sie selbst auf die Leinwand aufzutragen. Bilder von Giandomenico Tiepolo und William Blake dokumentieren die erstmalige Verwendung von Gold in der neuzeitlichen Malerei. Das 19. Jahrhundert lehnte den Einsatz von Gold als "barbarisch“ ab, erst ab der Mitte des 20. Jahrhunderts wurden die Eigenschaften


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