Nachrichten aus dem Inneren

Falter & Meinung | aus FALTER 11/12 vom 14.03.2012

Die Redaktion erklärt sich selbst

Über die Jahrzehnte hinweg ist in dieser Zeitung naturgemäß auch immer wieder über André Heller geschrieben worden. Insgesamt darf die Tendenz wohl als kritisch bis polemisch beschrieben werden. Als Gerhard Stöger dann einmal was Positives schrieb, habe er, so die Selbstauskunft Hellers, die Welt nicht mehr verstanden. Zurzeit schreibt Stöger gemeinsam mit Walter Gröbchen, Thomas Mießgang und Florian Obkircher an einem Buch über Wiener Popgeschichte. In diesem Zusammenhang haben Stöger und Mießgang am 1. Dezember 2011 ein Interview mit Heller geführt. In seiner Zeit bei Profil hatte Mießgang Heller im Übrigen auch nicht gerade verhätschelt - um es einmal vorsichtig auszudrücken. Zwei Stunden dauerte das Gespräch, eine Stunde benötigte man, um überhaupt zum vereinbarten Thema (Musik) vorzudringen. Dann ruhte das Gesagte erst einmal einige Wochen.

Anfang Februar erfolgte die erneute Kontaktaufnahme in Sachen Autorisierung, wobei es zwischenzeitlich ein bisschen kompliziert wurde, weil Heller die "Eile“, das Interview noch vor seinem 65. Geburtstag am 22. März ins Blatt zu rücken, nicht ganz verstehen wollte. Stöger vermochte das journalistische Kalkül hinter dem Datum der Veröffentlichung dem ehemaligen Radiomoderator dann doch zu vermitteln. Das Interview reiste also mit Heller nach Marokko (und wohl auch wieder zurück nach Wien), traf jedenfalls gewissenhaft gegengelesen und um rund 25 Prozent erweitert wieder beim Absender ein und ist nun auf den Seiten 26 bis 30 nachzulesen.

KLAUS NÜCHTERN


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