Der Speck muss weg

Politik | Rundruf: Nina Horaczek | aus FALTER 11/12 vom 14.03.2012

Auch das rot-grüne Wien muss sparen. Die Stadt setzt auf günstigere Straßen und mehr Wiesenblumen

Die Freunde des Militärkommandos Wien könnten bald 20.000 Euro weniger am Konto haben. So viel hat ihnen die Stadt noch 2012 gegönnt. Auch die Frage, warum gleich zwei ÖVP-nahe Wissenschaftsvereine, das Dr.-Karl-Lueger-Institut mit jährlich 116.682 Euro und das Lois-Weinberger-Institut für christlich-soziale Politik in Wien mit 65.000 Euro, gefördert werden, stellt man sich derzeit im Rathaus. Das sind nur drei von vielen Subventionen, die SPÖ und Grüne gemeinsam prüfen.

Die Wiener Stadtregierung durchforstet das Budget nach Einsparungsmöglichkeiten. Der Sparkurs der Bundesregierung zwingt nämlich auch die Länder, den Gürtel enger zu schnallen. Bis zum Jahr 2016 müssen sie etwa 5,2 Milliarden des fast 28 Milliarden Euro schweren Sparpakets der Bundesregierung übernehmen. Ein Fünftel davon, etwa eine Milliarde Euro, soll aus Wien kommen. Zwischen den Finanzreferenten der Länder


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