Technik  Dinge, die uns brauchen

Mit der Playstation Vita den Atlantik überqueren

Medien | Prüfbericht: Thomas VaŠek | aus FALTER 11/12 vom 14.03.2012

Wie stellt man quirlige Kinder auf einem Transatlantikflug ruhig? Sicher, man könnte ihnen ein gutes Buch zu lesen geben. Pädagogisch weniger wertvoll, dafür ungleich effektiver ist natürlich eine Spielkonsole. Und es muss auch nicht unbedingt immer Dr. Kawashimas langweiliges Gehirntraining sein.

Die neue Playstation Vita bietet Spielspaß auf technologisch zeitigemäßer Basis. Die Konsole hat einen 5-Zoll-OLED-Multitouchscreen und einen superschnellen Vierkern-Grafikprozessor, zusätzlich erhältlich sind drei Speicherkarten für die Vita (4, 8 und 16 Gigabyte). Zur Standortbestimmung gibt es einen GPS-Empfänger, auf Vorder- und Rückseite befinden sich jeweils eine Kamera.

Die "Vita“ gibt es in einer Wi-Fi-Version (ca. 250 Euro) sowie in einer 3-G-Variante (300 Euro). Die ständige Online-Anbindung benötigt man allerdings nur für Multiplayer-Spiele, sonst reicht die Wi-Fi-Variante. Zu den wichtigsten Features für Zocker gehören natürlich Bedienelemente wie die beiden Thumbsticks, vor allem für Shooter-Spiele. Das Highlight unter den bisher verfügbaren Games für die Vita ist das Adventure "Golden Abyss“ um den Schatzsucher Nathan Drake, der auf seiner Suche nach einem alten Grab von einer Guerillatruppe verfolgt wird.

Für einen ruhigen Flug ist also gesorgt. Und wenn die Kinder eingeschlafen sind, kann man sich die Vita ruhig selbst schnappen. Auch wenn man an die Highscores der Kleinen kaum herankommt. F

Thomas VaŠek ist Journalist und Buchautor in München


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