"Von meinem Ideal bin ich noch entfernt“

Feuilleton | Interview: Gerhard Stöger Thomas Miessgang | aus FALTER 11/12 vom 14.03.2012

André Heller wird 65. Mit dem Falter sprach der Wiener Künstler über seine kulturelle Prägung, das Jahr 1968, die Anfänge des Austropop, seine Begegnung mit John Lennon und Yoko Ono und den Sinn des Lebens

André Hellers Begrüßung ist eine Entschuldigung. Er habe einen Arzttermin, daher blieben für das Gespräch nur zwei Stunden, bedauert er. Zwei Stunden, das klingt üppig. Heißt der Gesprächspartner aber André Heller, ist das wenig. Denn Heller ist keiner, der kurze, präzise Antworten gibt. Er ist ein Geschichtenerzähler, der weiß, dass die Abschweifung mindestens so interessant sein kann wie der eigentliche Kern.

Und so erzählt André Heller, der am 22. März 65 wird, von seiner Großmutter und ersten Showerfolgen in der Pfarre Hietzing, von Helmut Qualtinger, Oswald Wiener und Erika Pluhar, vom Café Hawelka und der Fledermaus, von seiner Musikkarriere und der Diskrepanz zwischen der Figur, die er lange Zeit verkörperte, und dem Künstler, der er eigentlich sein wollte.


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