7  Sachen die Sie über FRÜHLINGSGEFÜHLE eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 11/12 vom 14.03.2012

Na, auch am Samstag auf dem Yppenplatz gesessen und den ersten Sonnenbrand im Gesicht gehabt?

Ja, aber ... Tatsächlich empfehlen uns jetzt wieder überall die Experten, raus ins Freie zu gehen, um Sonne zu tanken.

Hilft das gegen Frühjahrsmüdigkeit?

Zumindest mehr, als weiter in der völlig überheizten und düsteren Wohnung rumzuhocken.

Was genau ist denn so gut an den ersten Sonnenstrahlen im Jahr?

Über die Netzhaut gelangt das Licht als Reiz des Sehnervs direkt zum Hypothalamus, der das vegetative Nervensystem steuert. Und dann sagt das Gehirn dem Körper Dinge wie: wach werden! Hunger haben! Liebe machen! Und so weiter.

Das heißt, die Leute, die jetzt mit den coolen Sonnenbrillen in der Sonne sitzen, kriegen gar keine Frühlingsgefühle?

Kann man so sagen. Da melden die Botenstoffe womöglich weiterhin Winterzeit.

Bei Sonne also raus ins Freie?

Genau. Sonnenbrille zu Hause lassen, im Schanigarten sitzen oder - noch besser! - einen ausgedehnten Spaziergang machen.

Obwohl es noch so kalt ist?

Es geht offenbar wirklich nur ums Lichtbad. Die Temperatur spielt eine untergeordnete Rolle. Aber da kann man sich schließlich gut einpacken.

Und was ist jetzt mit dem Sonnenbrand?

Da ist die Gefahr tatsächlich nicht geringer als sonst im Jahr. Im Gegenteil: Die UV-Strahlung kommt aufgrund niedriger Ozonkonzentration ungefilterter durch als im Sommer. Zudem ist die Haut nicht an die Sonne gewöhnt. Also: eincremen. F


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