Was fährt denn da?  Mobilitätskolumne

Versuchte Verdrängung

Stadtleben | Bericht: Stefan Hayden | aus FALTER 11/12 vom 14.03.2012

Entnervte Gesichter von Autobesitzern, die nach Parklücken Ausschau halten, sind ein gewohntes Bild auf den Straßen Ottakrings nahe des Lerchenfelder Gürtels. Für dieses Gebiet zwischen Thaliastraße und Gablenzgasse hat das Grazer Verkehrsplanungsbüros ZIS+P eine besonders prekäre Parkplatzsituation festgestellt. Generell habe der 16. Bezirk die höchste Parkplatzauslastung der Wiener Außenbezirke, heißt es da. Die im Auftrag der Stadt durchgeführte Studie bemisst sie mit 93 Prozent. Aus- und Einpendler, Bewohner, Besucher und Leute, die aus parkgebührenpflichtigen Bezirken flüchten, kämpfen um die wenigen freien Plätze.

Wiens grüne Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou wünscht die Einführung von Kurzparkzonen auch in den Außenbezirken, endgültig entscheiden darüber sollen die Bezirke aber selbst. Ottakring hat diesen Schritt vergangene Woche gesetzt, und auch drei weitere Bezirke (der 12., der 15. und der 17.) werden ab Herbst 2012 die Parker zur Kasse bitten.

Bezirksbewohner


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