Mobil eben  

Wie wir uns bewegen

Stadtleben | aus FALTER 11/12 vom 14.03.2012

Enzo schauen

Während beim Autosalon in Genf (der geht noch bis 18. März) heuer sanfter Optimismus regiert - das Autogeschäft läuft derzeit besser als erwartet, allerdings werden die Bilanzen vieler Marken durch die guten Zahlen aus China positiv verzerrt -, wurde in Modena vergangene Woche eine weitaus glamourösere Schau eröffnet: das Enzo-Ferrari-Museum. Es befindet sich im Geburtshaus des "Commendatore“, das mit viel Aufwand umgebaut wurde. Und die Halle, in der im Halbjahreswechsel Ferraris aus verschiedenen Epochen zu sehen sein werden, hat ein Dach, das einer Motorhaube nachempfunden wurde. Wir hoffen, Heinz Prüller war zur Eröffnung eingeladen.

"E10“ evaluieren

Neue Studien üben Kritik an Agrotreibstoffen, also Kraftstoffen aus Biomasse. Ein Bündnis österreichischer NGOs aus den Bereichen Entwicklungs-, Verkehrs- und Umweltpolitik (darunter Global 2000, Greenpeace, Klimabündnis und der Verkehrsclub VCÖ) hat deshalb eine Petition im österreichischen Parlament eingereicht. Ziel der Initiative ist eine umfassende Evaluierung der Auswirkungen von Agrotreibstoffen auf Mensch, Umwelt und die globale Ernährung. Man will damit verhindern, dass "E10“ (Treibstoff mit zehn Prozent Ethanol) wie geplant im Oktober eingeführt wird.

Rückspeisen

120 alte Wiener Straßenbahngarnituren werden jetzt umweltfreundlicher. Durch den Einbau sogenannter Chopper-Steuerungen ist wie bei den neueren Niederflurstraßenbahnen eine Rückspeisung von 25 bis 30 Prozent der beim Bremsen erzeugten Energie in das Oberleitungsnetz möglich, sagen die Wiener Linien. Diese steht anderen Fahrzeugen als Antriebsenergie zur Verfügung. Zehn Millionen Euro wurden dafür investiert.


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