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Stadtleben | Lokalkritik: Florian Holzer | aus FALTER 11/12 vom 14.03.2012

Ein etwas anderes Hotel hat auch ein etwas anderes Hotel-Restaurant

Als Florian Weitzer, Sohn einer Grazer Hotelierdynastie, 2005 das Hotel Daniel am Grazer Bahnhof übernahm, renovierte er nicht nur, sondern kreierte gleich eine völlig neue Hotelkategorie, bei der Sachen wie Unkompliziertheit und geschmackvolle Beschränkung aufs Wesentliche eine große Rolle spielten. Und nachdem auch eins der beiden Grazer Stammhäuser, das Grand Hotel Wiesler, nach dieser Philosophie rekonzipiert wurde, expandierte Weitzer 2011 nach Wien: Er übernahm die ehemalige Zentrale von Hoffmann-La Roche am Landstraßer Gürtel, 1962 vom gleichen Georg Lippert gebaut, der das Hotel Daniel in Graz entwarf, und machte auch daraus ein Hotel Daniel - ohne Sterne-Kategorisierung, ohne Behäbigkeit, dafür mit modernem Design, günstigen Mietfahrrädern und einem ziemlich lässigen Lokal.

Die Bakery im panoramaverglasten Erdgeschoß besteht aus bewusst chaotisch angeordneten Tischen mit unterschiedlichen Sesseln, Kamin


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