Wien, wo es isst  Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Zirkusviertel: von Rotlicht zu Highlight

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 11/12 vom 14.03.2012

Eines gleich vorweg: Ich finde das Zirkusviertel großartig. Diese Mischung aus Verfall und Moderne, diese urbane Dörflichkeit. Nirgends ein rechter Winkel, verzauberte Hinterhöfe, ich hör schon auf, der Platz ist knapp, und es gibt viel zu sagen.

Über das junge Caffè Intermezzo, zum Beispiel, in dem’s Caffè Diemme aus Albignasego bei Padua gibt, "al banco“ - an der Theke - um nur einen Euro, wie in Italien. Toll. Ein bisschen mediterran zu essen gibt’s auch, sicher nicht leicht in dieser übergastronomisierten Ecke. Leicht war’s wahrscheinlich auch nicht, gegen Top-Veltliner wie den Achleiten Smaragd der Domäne Wachau oder den Käferberg vom Jurtschitsch zu bestehen, hat der Grüne Veltliner der Brüder Bernthaler aus Gols bei der Verkostung des britischen Weinmagazins Decanter aber trotzdem geschafft.

In einem winzigen Gassenlokal kann man alle Bioweine der Brüder erwerben. Und gleich daneben unterhält Martina Willmann, frühere Novelli- und Schwarzes-Kameel-Küchenchefin,


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