Bis ans Äußerste

Steiermark | Filmvorschau: Maria Motter | aus FALTER 11/12 vom 14.03.2012

Psychische Extremzustände treiben den österreichischen Film voran. Die Diagonale wird aufregend

Mehr als eine kontinuierliche Bestandsaufnahme des heimischen Filmschaffens will die Diagonale sein. Das wünscht sich Intendantin Barbara Pichler für das Festival des österreichischen Films, das kommende Woche bereits zum 15. Mal in Graz stattfinden wird. Traditionell zeigt die Diagonale alle österreichischen Filme, die im Vorjahr einen regulären Kinostart hatten.

Doch darüber hinaus wartet die Programmauswahl mit Premieren auf. Teils extreme, nach außen projizierte Innenwelten prägten im vergangenen Kinojahr auffallend viele österreichische Filme. Angefangen bei Karl Markovics preisgekröntem Regiedebüt "Atmen“, Markus Schleinzers Studie "Michael“ über einen pädophilen Täter bis hin zu David Schalkos Adaption von Thomas Glavinics Roman "Wie man leben soll“ - die Handlung entwickelt sich aus dem Innenleben der Figuren und erzeugt in alltäglichen Situationen enorme Spannung.


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