Premieren! Dokus! Experimentelles dazu?

Steiermark | aus FALTER 11/12 vom 14.03.2012

:: 131 Filme in fünf Tagen laufen bei der Diagonale 2012 und der Anteil des Dokumentarfilmbereichs unter den 500 Einreichungen ist gewachsen. Für eine zeitliche Streckung fehlen dem Festival allerdings die finanziellen Mittel. Der Wettbewerb wird jedoch nicht verkleinert. "Von 15.000 Euro Preisgeld lebt man als österreichischer Filmemacher ganz schön lange“, weiß Intendantin Barbara Pichler.

Unter den Österreich-Premieren: "Kuma“ von Umut Dağ erzählt vom Leben kurdischer Frauen in Wien. Wie Ruth Maders "What Is Love“ hatte der Film auf der Berlinale Premiere. Mader treibt mit ihrer neuen Arbeit dokumentarisches Kino an die Grenzen zur Fiktion.

Zeit nehmen sollte man sich zumindest für eines der fünf Experimentalfilmprogramme, hier lautet die Devise: figurativ statt abstrakt.

Dem österreichischen Kameramann und Regisseur Ferry Radax ist eine Personale gewidmet. Brisant ist das politische Kino des Spezialgastes Avi Mograbi.

Der israelische Filmemacher dreht "Dokufictions“ zum israelisch-palästinensischen Konflikt, in der E.S.C. wird er eine Videoinstallation aufbauen. Mehr zu den Spezialprogrammen lesen Sie im kommenden Falter. Künstlerin Sofie Thorsen gestaltete den Festivaltrailer und eine Ausstellung im Kunsthaus Graz. F

Tickets sind ab 14.3. im Vorverkauf erhältlich. Das komplette Programm findet sich unter: www.diagonale.at


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