"Kinder, das machen wir schon“

Politik | Nachspielbericht: Wolfgang Zwander | aus FALTER 12/12 vom 21.03.2012

Wie bei den Tierschützern arbeitet der Staat auch beim Rapid-Fan-Prozess mit sehr fragwürdigen Mitteln

Tod dem FAK“ und "FAK töten“ steht in großen gesprühten Lettern an den Hauswänden, die das Rapid-Revier markieren, rund um das Gerhard-Hanappi-Stadion. Der Fußballklub Austria Wien, kurz: der FAK, ist der traditionelle Erzfeind der Rapid-Fans; bereits ihre Großväter und Urgroßväter haben Raufhändel mit den Austria-Anhängern gesucht. Der zweite große Feind der Grün-Weißen, zumindest sehen es nicht wenige der Fans so, ist die Polizei. "Fuck the police“ und "All cops are bastards“ hat jemand an die Wände des Hugo-Breitner-Hofs neben dem Stadion geschmiert, und am Nebenhaus kann man in frischer Farbe lesen: "Freiheit für Ultras“.

Fußball ist, wie fast alle großen Mannschaftssportarten, auch dafür da, dass die Zuschauer ihre aufgestauten Aggressionen einmal so richtig rauslassen können. Die Beziehung zwischen Fans und Exekutive ist nur selten eine unbelastete:


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