Nachgetragen  

Politik | aus FALTER 12/12 vom 21.03.2012

Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Das rot-grüne Wien verpasst sich eine eigene Benimmfibel

Nina Horaczek

Was braucht es, damit sich möglichst alle, die in Wien leben, wohlfühlen? Welche Regeln müssen eingehalten werden, um den sozialen Frieden zu gewährleisten. Genau das möchte die rot-grüne Stadtregierung ab dieser Woche bis zum November von ihren Bürgerinnen und Bürgern wissen. Auf einer eigenen Homepage, unter der Rathaus-Telefonnummer 01/4000-81561 oder auch bei eigens für diesen Zweck organisierten Veranstaltungen sollen alle sagen dürfen, was sie am Zusammenleben in Wien stört und wie man es besser machen könnte.

Dieses Bürgerbeteiligungsverfahren, das laut Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou "eines der größten Europas“ ist, soll 500.000 Euro kosten. Als Ergebnis soll eine "Charta für Wien“, eine Art Knigge fürs Zusammenleben, präsentiert werden.

Obwohl SPÖ und Grüne betonen, die Charta betreffe alle Wienerinnen und Wiener, so hat das

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