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Feuilleton | aus FALTER 12/12 vom 21.03.2012

Leipziger Buchpreise 2012

Im zweiten Anlauf hat es geklappt: Bereits im Vorjahr war der in Berlin lebende Autor und Maler Wolfgang Herrendorf (Jg. 1965) für seinen Adoleszenzroman "Tschick“ unter den Finalisten des Preises der Leipziger Buchmesse in der Sparte Literatur gewesen (den dann der Österreicher Clemens J. Setz gewann), nun wurde ihm der mit 15.000 Euro dotierte Preis letzte Woche doch noch zuteil. Sein jüngstes, bei Rowohlt Berlin erschienenes Buch "Sand“ wurde von der Jury als "furioser Abenteuerroman“, und "faszinierend verwirrender Antiagententhriller“ gepriesen. Die mit der nämlichen Summe dotierten Preise in den Kategorien Sachbuch/Essayistik und Übersetzung gingen an Jörg Baberowski für "Verbrannte Erde. Stalins Herrschaft der Gewalt“ (C.H. Beck) und an die ungarisch-schweizerische Schriftstellerin Christine Viragh, die Péter Nádas’ 1700-Seiten-Opus-magnum "Parallelgeschichten“ (Rowohlt) übersetzt hat. Shortlist-König Sherko Fatah ("Ein weißes Land“)


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