7  Sachen die Sie über den FRÜHLING eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 12/12 vom 21.03.2012

Wann kommt der Frühling denn nun?

Astronomisch, also laut Kalender, beginnt er am 20. März (bis 2048). Oder am 21., manchmal auch am 19. - je nach Schaltjahr.

Sollte der Kalender auch einmal dem Wetter sagen, dass schon Frühling ist ...?

Tja, der phänologische Frühlingsbeginn, der sich nach dem Entwicklungsstadium der Pflanzen richtet, hält sich nicht an vorgegebene Daten. Er beginnt in der nördlichen Hemisphäre irgendwann zwischen März und Mai.

Und der meteorologische?

Nach dem wäre bereits seit dem 1. März Frühling. Die Meteorologie unterteilt das Jahr nämlich strikt in vier Jahreszeiten, die jeweils drei Monate dauern - egal, wie es um Wetter und Pflanzen steht.

Und die Sommerzeit - ist die nicht auch irgendwann zu Frühlingsbeginn?

Ja. Heuer werden am 25. März die Uhren eine Stunde vorgestellt.

Beweis: Zeit ist blanke Willkür!

Tatsache. Wobei es sich bei der Zeitumstellung eigentlich um eine Sparmaßnahme handelt: 1784, als sie erstmals angedacht wurde, wollte man Kerzen, 1916, als sie hierzulande eingeführt wurde, Tageslicht sparen.

War da nicht etwas mit der Ölkrise?

Nicht "etwas“: 1974, als man die Sommerzeit in allen EU-Staaten übernahm, saß allen noch die Ölkrise von ’73 in den Knochen. Die Zeitumstellung war also eine Energiesparmaßnahme.

Fehlt noch die Frühjahrsmüdigkeit.

Eigentlich surfen wir auf einem Hormon-High, den sogenannten Frühlingsgefühlen. Manche aber erwachen kaum aus dem Winterschlaf. Sie haben noch einen Überschuss des Schlafhormons Melatonin im Blut.


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