Was fährt denn da?  

Baustelle Karlsplatz

Mobilitätskolumne

Bericht: Stefan Hayden | Stadtleben | aus FALTER 12/12 vom 21.03.2012

Walzermusik aus der Toilette und pensioniertes Frühstückspublikum beim Bäcker. Ein beschaulicher Freitagmorgen im Rondell unter der Ringstraße, in der Woche bevor die Karlsplatzpassage gesperrt wurde. Auf der anderen Seite des Verbindungsganges, der von der unterirdischen Opernpassage in Richtung Resselpark führt, schieben zwei Arbeiter im weißen Overall eine Scheibtruhe voller Gerümpel. Dazwischen sind Bereiche des Gangs hinter Wänden aus Gipskartonplatten abgetrennt. Es wird gehämmert, geschaufelt und gebohrt. Von der Decke hängen Halogenröhren und Kabel, Leitungen liegen frei.

Mehr als 200.000 Menschen durchqueren täglich den Karlsplatz, den Knotenpunkt, wo sich U1, U2 und U4 kreuzen. Schritt für Schritt soll der Passagenbereich vom Resselpark bis zur Oper um 21 Millionen Euro neu gestaltet werden. Anfang 2013 werden die Arbeiten schließlich abgeschlossen sein, sagen die Wiener Linien.

Seit Dienstag dieser Woche ist die Karlsplatzpassage gesperrt, daher kann der Weg zwischen

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