Wien, wo es isst  

Hamburgerstraße: der köstliche Abkürzer

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 12/12 vom 21.03.2012

Mit Hamburg und Wien ist das ja so eine Sache. Was gaben wir den Hamburgern nicht alles, den Wiener Peter, den brutalsten Zuhälter der Reeperbahn-Geschichte (okay, er ist Kärntner), oder die Köche Josef Viehhauser (okay, auch kein Wiener) und den viel zu früh verstorbenen Manfred Stocker, die den Hamburgern das Essen beibrachten. Und was bekamen wir? Nicht einmal die Hamburgerstraße, die ist nämlich nach dem Klavierfabrikanten Karl Hamburger benannt.

Das Kaffeehaus und sein Ex

Aber dafür ist die gerade einmal 250 Meter lange Straße - quasi eine Abkürzung der einer Flussschleife folgenden Wienzeile - umso voller mit guten oder zumindest interessanten Adressen. Zuallererst der Rüdigerhof, einzigartig zeitlos-altmodisches Café mit einzigartiger, zeitgemäßer Szene und einem der lässigsten Gastgärten der Stadt. Refugium und Kraftort, großartiges Lokal.

Oder das Apadana, 1988 als eines der ersten persischen Restaurants der Stadt gegründet und von der persischen Community ebenso


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