Zum Nudelessen Nummer ziehen

Stadtleben | Lokalkritik: Florian Holzer | aus FALTER 12/12 vom 21.03.2012

XO Noodles hat wieder offen. An einem anderen Platz und weniger schillernd

Als vor zwei Jahren das XO Noodles am Hohen Markt aufmachte, war das ein Statement: erstens, dass Klaus Piber und Wini Brugger (Frank’s, Yohm, Indochine 21) nicht nur Gourmet können, sondern auch gutes Fastfood; und zweitens, dass die schnelle asiatische Bratnudel nicht automatisch so ein Dreck sein muss, wie das in den gerade epidemisch auftretenden Standeln der Fall ist.

Das Konzept war vielleicht ein wenig kompliziert, dass das Lokal vor ein paar Monaten wieder zumachte, lag aber an einem Umbau des Hauses.

Seit Anfang März gibt es das XO Noodles jedenfalls wieder, Brugger ist nicht mehr dabei, statt eines Restaurants bespielt man ein Foyer der Ringstraßen-Galerien, und generell wirkt die Karte ganz schön gestrafft. So gibt es die beiden besten Nudelvarianten - Grüntee und Buchweizen - nicht mehr, Mangalitza-Schwein wurde durch Schwein, Kärntner Limousin-Rind durch Rind ersetzt, die asiatischen Biere wurden


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