Halt, da ist ein Spalt!

Stadterkundung: Tiz Schaffer | Steiermark | aus FALTER 12/12 vom 21.03.2012

Eine Publikation des Grazer Kunstvereins ESC widmet sich der Lücke im System Stadt - der Gstätten

Ob es sich nun um ein verwaistes Fabriksgelände oder ein verwildertes Grundstück handelt: Die sogenannte Gstätten ist ein brachliegendes Gebiet in der Stadt; ein Ort, wo die Natur wieder die Oberhand gewonnen hat. Die Gräser wachsen hoch, Kräuter, Kletterpflanzen und Blumen gedeihen, die Fauna kehrt zurück.

Der Grazer Kunstverein ESC hat sich fast zwei Jahre mit diesem Thema beschäftigt. Eine Ausstellung dazu ging letzte Woche zu Ende, allerdings wurde das Projekt auch in der liebevoll gestalteten Publikation "Lücken im urbanen Raum“ aufgearbeitet. Auf 127 Seiten findet man unterschiedlichste Texte, die sich philosophisch oder sozialkritisch mit der Gstätten auseinandersetzen. Handgefertigte Skizzen wurden abgebildet, Zeichnungen und Fotos begleiten illustrativ, Sammlungen von gefundenen Gegenständen wurden kunstvoll porträtiert. Und man findet Empfehlungen, auf welche Weise wild

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