Grillfleisch mit einer Extraportion Soul: die Hip-Hop-Altmeister De La Soul und ihr tolles neues Album

Feuilleton | Musikkritik: Sebastian Fasthuber | aus FALTER 13/12 vom 28.03.2012

Es gab eine Zeit, da hatten Rapper grundsätzlich etwas zu sagen. Es konnte sich um eine Botschaft handeln oder um eine Geschichte, die es farbenfroh und anschaulich zu erzählen galt. Diese Zeiten sind, Ausnahmen bestätigen die Regel, lang vorbei. Heute geht es darum, laut "Ich!“ und "Hier!“ zu schreien; einst hatte man unter dem Begriff "represent“ doch etwas mehr verstanden.

Zu den wenigen Überlebenden der alten Tage zählen De La Soul, die seit 1987 zusammen Musik machen. Nachdem sie zuletzt auf Tracks der Comic-Supergroup Gorillaz oder mit einem Album für Nike zwar immer wieder präsent, aber nicht wirklich fleißig waren, legen sie nun mit "First Serve“ ihr erstes richtiges Studioalbum seit acht Jahren vor.

Sie, das sind in diesem Fall lediglich zwei Drittel der Gruppe, und zwar die Rapper Dave und Posdnuos. Ihren DJ Maseo haben sie in New York gelassen, "First Serve“ entstand in Paris mit dem Produzentenduo Chokolate and Khalid.

Doch keine Angst: Auch das achte Studioalbum


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