Neue Platten  

Feuilleton | aus FALTER 13/12 vom 28.03.2012

Kurz besprochen: Würdevolle Dialektmusik aus Österreich, Jazz aus Wien - und vieles andere mehr

Pop 

Willis Earl Beal: Acousmatic Sorcery Ist es Folk? Blues? Hip-Hop? Wahnsinn? Mit Willis Earl Beal betritt ein afroamerikanischer Musiker die Bühne, der sich in punkto Erratik mit Ol’ Dirty Bastard oder D’Angelo messen kann. "Akusmatische Hexerei“ hat er sein Debüt genannt. Darunter versteht er raunende Sprechgesänge zu Lo-Fi-Klängen in Extremform, aufgenommen zu Hause mit Flohmarktinstrumenten und Kochtöpfen. Müllhaldenmusik von höchster Intensität ist das, als wäre ein Nachfahre von Alan Lomax losgezogen, um Field Recordings zu machen - und hätte ein Genie entdeckt. Noch heuer soll ein richtiges Studioalbum kommen. (Beggars) s

Zita Swoon Group: Wait for Me Die belgische Band Zita Swoon ist auch nach über zwei Jahrzehnten noch nicht fertig gedacht. Auf ihrem jüngsten Album hat Sänger Stef Kamil Carlens, einst Mitbegründer von Deus, sie zur Group gemacht. Hinter dem

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