"Undergroundig und nicht zu chic“

Stadtleben | Protokoll: Katharina Seidler | aus FALTER 13/12 vom 28.03.2012

Das Roxy schließt Ende März. Horst Scheuer, Gründer des Clubs, blickt zurück auf die Anfangstage vor über 20 Jahren

Es ist eines der ältesten Musiklokale der Stadt. Vom Jazzkeller amerikanischer Besatzungstruppen zum Treffpunkt des frühen Austropop als "Atlantis“, nach Jahren als konventionelle Kleinraumdisco ("Empire“) und einem kurzen Intermezzo als Schwulenclub hatte das Kellerlokal in der Faulmanngasse bereits eine bewegte Geschichte hinter sich, als Horst Scheuer es 1991 übernahm und Roxy nannte. Jetzt, mehr als 20 Jahre später, sperrt das Lokal, das den neuen Wiener Partyboom antrieb, zu.

Damals war Scheuer, der heute das Restaurant Skopik & Lohn betreibt, als Kellner und Veranstalter umtriebig und brachte durch seine XXX- und "One of These Horst“-Rave-Partys im Gasometer oder unter Autobahnbrücken bereits eine eingeschworene Community mit. Heute sitzt er in seinem Lokal und erzählt:

"Als ich das Lokal besichtigt habe, wusste ich gleich, dass es genau das Richtige war


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige