"Hader ist Premier League!“

Lexikon | aus FALTER 13/12 vom 28.03.2012

Der deutsche Kabarettstar Georg Schramm kommt mit seinem neuen Solo in den Stadtsaal

Der deutsche Kabarettstar Georg Schramm war schon fast 40, als er 1988 zum ersten Mal auf der Bühne stand. Davor war er Zeitsoldat bei der Bundeswehr und arbeitete als Psychologe in einer Reha-Klinik. Inzwischen gilt er als einer der inhaltlich schärfsten und stilistisch profiliertesten Künstler der Branche; er hat die wesentlichen Kleinkunstpreise gewonnen, war in den TV-Satirensendungen "Scheibenwischer“ (ARD) und "Neues aus der Anstalt“ (ZDF) engagiert. Mit seinem aktuellen Solo "Meister Yodas Ende - Über die Zweckentfremdung der Demenz“ absolviert der 62-jährige Schramm diese Woche eines seiner raren Wien-Gastspiele.

Falter: Herr Schramm, warum spielen Sie so selten in Wien?

Georg Schramm: Für deutsche Kabarettisten, die keine Bayern sind, war Wien immer schon ein extrem schwieriges Pflaster. Es hieß immer: Geh nach Wien, das ist schön - aber erwarte dir nicht, dass du dort Geld verdienen


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